es war mir schon immer ein bedürfnis, das glück, welches mir zuteil wurde,
nämlich in einer behüteten Familie aufzuwachsen, irgendwie zurückzugeben.
nur, irgendwohin zu spenden, wohin man keinen bezug hat und nicht genau
weiß, was mit den spenden passiert hat, hielt mich davon ab.
für mich war die gründung des vereins "ein zuhause für bukarester
strassenkinder" die gelegenheit gemeinsam mit guten freunden, ein bisschen
von dem glück weiterzugeben, mit dem ich so reich beschenkt wurde. nämlich
"die geborgenheit in einer familie"! Es ist die Tätigkeit als Schriftführer
sicherlich nur ein kleiner beitrag um das große leid dieser kinder zu
lindern, aber es gibt mir das gefühl, nicht tatenlos zuzusehen wie kinder
unter menschenunwürdigen verhältnissen ihr dasein fristen. inzwischen habe
ich selbst einen kleinen sohn und weiß, dass es nichts schöneres gibt als
glänzende kinderaugen und ein herzhaftes kinderlachen.
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